Dienstag, 19. Februar 2013

Hello Kitty-Torte

Im Januar ist das Patenkind meines Mannes zwei Jahre alt geworden. Da sie absoluter Hello Kitty-Fan ist, gab es neben einem Hello Kitty-Stofftier, einer Hello Kitty-Kindergartentasche und einem Hello Kitty-Besteckset natürlich auch die passende Hello Kitty-Torte :-)

Für den Tortenboden habe ich einen einfachen Biskuit in einer runden Springform gebacken und die Kitty dann ausgeschnitten. Gefüllt und eingestrichen habe ich die Torte mit einer Pudding-Buttercreme. Pudding-Buttercreme?! Ja, ich habe auch schon aus diversen Quellen gehört, dass sich Pudding-Buttercreme und Rollfondant nicht vertragen. Daher war ich auch ziemlich verwundert, als ich feststellte, dass in dem Buch "Betty´s Sugar Dreams - Motivtorten Basics" (absolut tolles Buch - werde ich bestimmt demnächst hier einmal vorstellen) genau dies gemacht wird. Ich habe damals Betty angemailt und sie hat mir - supernett, noch am selben Abend, obwohl es schon nach 22 Uhr war - direkt geantwortet:

"Hallo Anja, vielen Dank für Deine Email. Die Buttercreme ist mit Pudding hergestellt und funktioniert. Wichtig ist, dass der Flüssigkeitsanteil im Pudding nicht so hoch ist. Auch wichtig ist, dass Du als Flüssigkeit keinen Saft mit hohen Fruchtsäureanteil nimmst, da die Säure auch gerne Fondant auflöst. Um richtig sicher zu gehen, z.B. wenn die Füllung unbedingt eine Sahnetorte sein soll, dann würde ich immer eine Schokoladen
-Canache nehmen. Ich hoffe, das hilft Dir weiter. Beste Grüße und frohe Weihnachtstage! Betty"

Also: Pudding-Buttercreme ja, Sahne auf keinen Fall (bzw. Torte fondanttauglich machen / Anleitung werde ich demnächst auch einmal posten), im Zweifel immer Schokoladen-Canache!

Hier hat es mit der Pudding-Buttercreme auf jeden Fall super geklappt. Und jetzt die Rezepte:


Pudding-Buttercreme
Zutaten: 
500 ml Milch
1 Päckchen Vanillepudding-Pulver
150 gr. Zucker
250 gr. Butter (zimmerwarm)

Zubereitung:
Das Puddingpulver nach Packungsanleitung anrühren. Die Milch mit dem Zucker erhitzen und angerührtes Puddingpulver nach Anleitung hinzugeben und aufkochen.
Pudding erkalten lassen, dabei immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet. Sollte sich doch Haut bilden, diese vor der weiteren Verarbeitung entfernen.
Butter schaumig rühren. Den Pudding löffelweise unterrühren. Butter und Pudding sollten die gleiche Temperatur haben.

Biskuit
Zutaten: 
1 Päckchen Vanillezucker
100 gr. Mehl
100 gr. Speisestärke
1/2 Päckchen Backpulver
200 gr. Zucker
4 Eier

Zubereitung:
Ich habe den Teig mit meinem Thermomix (cooles Gerät - auch dieses werde ich Euch bestimmt irgendwann vorstellen - gemacht. Da muss ich nur alle Zutaten reintun und 50 Sekunden verrühren lassen. Fertig ist der Teig. Und der Biskuit wird lecker fluffig!
Ohne Thermomix würde ich zuerst die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und dann die restlichen Zutaten nach und nach unterrühren.
Gebacken wird der Boden bei 180° ca. 25 Minuten.

Das Patenkind meines Mannes hat sich auf jeden Fall sehr gefreut. Und noch ein Foto:

Hello Kitty-Torte



 

Betty's Sugar Dreams - Motivtorten BASICS
Betty's Sugar Dreams - Motivtorten BASICS

Vorstellung Zeitschrift "Torten dekorieren"

Heute habe ich zufällig beim Zeitschriftenhändler eine neue Zeitschrift zum Thema Cake Design entdeckt. Die Zeitschrift nennt sich "Torten dekorieren" und wird vom Verlag DeAgostini herausgegeben. Die erste Ausgabe, die am 13. Februar erschienen ist, kostet nur EUR 1,50 und enthält neben der Zeitschrift einen zusammensetzbaren Cupcake-Ständer aus Pappe, einen kleinen und einen großen Schmetterlingsausstecher und ein Döschen Deko-Glitter von Rainbow Dust.

Das Heft selber umfasst 22 Seiten und enthält schöne Schritt-für-Schritt-Fotoanleitungen, leckere Rezepte und diverse Tipps rund um die verschiedenen Techniken für das Dekorieren von Torten, Kuchen und Keksen. Hier ein kleiner Einblick:




Ich finde die Zeitschrift sehr schön gestaltet und die Anleitungen klar und einfach verständlich. Meiner Meinung nach ist sie insbesondere für Anfänger und alle Tortenbegeisterten, die sich erst seit kürzerer Zeit mit dem Thema Cake Decorating beschäftigen, geeignet. Schön ist, dass man sich über die Beilagen direkt eine Grundausstattung zulegen kann. Einziger Negativpunkt zu dieser Ausgabe aus meiner Sicht: Es wird eine Fondanttorte vorgestellt. Die Technik, wie man Torten mit Fondant überzieht, wird aber erst in Ausgabe 4 erklärt werden. Anfänger, die die Torte nachmachen möchten, müssen sich dann wohl erstmal über`s Internet schlau machen.

Beigefügt war außerdem ein Flyer, der einen Ausblick auf die zukünftigen Ausgaben gibt:




Die nächsten Ausgaben erscheinen wie folgt:
Ausgabe 2 (inkl. 3 Spritztüllen, 2 Adapter, 3 Spritzbeutel):  Mittwoch, 27. Februar
Ausgabe 3 (inkl. Deko-Kuchen-Schablonen, Sammelordner): Mittwoch, 13. März
Ausgabe 4 (inkl. Ball Tool, 2 Sternchen-Ausstecher): Mittwoch, 27. März
Ausgabe 5 (inkl. 3 Prägematten und 1 Herzchen-Ausstecher): Mittwoch, 10. April
Ausgabe 6 (inkl. 26 Buchstabenstempel): Mittwoch, 24. April
Ausgabe 7 (inkl. 1 großer Rosentülle und 1 geschlossenen Sterntülle): Mittwoch, 08. Mai
Ausgabe 8 (inkl. Silikon-Kammeeform): Mittwoch, 22. Mai
Ausgabe 9 (inkl. Margariten-Prägestempel): Mittwoch 29. Mai

Danach erscheinen die Ausgaben wöchentlich.

Man kann die Zeitschrift auch abonnieren. Dann erhält man 5 weitere Gratisgeschenke:
Im Abo kostet jede Ausgabe EUR 4,99. Ob beim Zeitschriftenhändler der gleiche Preis gilt, konnte ich leider nicht ersehen.

Nähere Infos zum Heft findet Ihr auch unter hier: Torten dekorieren

Anfang März erscheint ja auch die erste Ausgabe der Cake Decorating Heaven - ich bin schon sehr gespannt und werde Euch natürlich berichten!

Zur Abwechslung mal ein "Klassiker" - Marzipantorte

Den Geburtstag meines Mannes haben wir natürlich mit der ganzen Familie gefeiert. Außer der Scrat-Torte habe ich daher auch eine Marzipantorte gebacken. Das ist die Lieblingstorte meines Mannes - seine Mutter hat sie schon immer für ihn gebacken. Von ihr ist auch das Rezept. Der Boden ist etwas fester als ein "normaler" Biskuit und daher auch für Motivtorten gut zu verwenden. Ich persönlich bin normalerweise kein Fan von Sahnetorten. Aber durch die Aprikosenmarmelade und das Marzipan schmeckt die Torte selbst mir super! Nachbacken ausdrücklich erlaubt! 

 (WICHTIG: Ich wollte eine richtig hohe Torte, daher habe ich zwei Tortenböden nach diesem Rezept gebacken! Ihr müsst die Zutaten für den Teig also ggf. verdoppeln!)  

Zutaten:
Teig:
4 Eier
4 Eßl. Wasser
1 Prise Salz
140 gr. Mehl
100 gr. Zucker
2 gestrichene Teelöffel Backpulver
Der Tortenboden nach diesem Rezept kann einmal durchgeteilt werden! Für eine hohe Marzipantorte zwei Tortenböden backen. So hat man eine Torte mit vier Ebenen!

Füllung:
1 Glas Aprikosenmarmelade
Etwas Orangensaft oder Cointreau
400 gr. Marzipanrohmasse
2 – 3 Becher Sahne
2 – 3 Vanillezucker

Zubereitung:
Den Backofen auf 175° vorheizen.
Die Eier trennen. Die Eiweiße mit dem Wasser und dem Salz steif schlagen, den Zucker nach und nach hinzugeben. Die Eigelbe unterrühren. Das Mehl und das Backpulver mischen. Die Mischung unter die Eiermasse heben. In eine mit Pergamentpapier ausgelegte Springform geben und im vorgeheizten Backofen ca. 15 bis 20 Minuten backen. 
Die Springform nicht fetten. Der Teig würde ansonsten am Rand der Form abrutschen und nicht richtig hoch werden!
Die Sahne mit dem Vanillezucker steifschlagen und kühlstellen.
Nach dem Auskühlen die Böden jeweils einmal durchteilen. Marmelade mit Orangensaft oder Cointreau glatt rühren. Den untersten Boden damit einstreichen. Marzipanrohmasse ausrollen. Mit der Backform ausstechen und auf den untersten Boden legen. Darauf kommt eine Schicht Sahne und dann der nächste Boden. Die übrigen Böden werden jeweils mit einer Schicht Sahne dazwischen aufgestapelt. Wenn man möchte, kann man auch nochmals eine Marzipanschicht einfügen.
Die fertig gestapelte Torte mit Sahne einstreichen. Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel geben und die Torte dekorieren. Aus der restlichen Marzipanrohmasse mit Keksausstechern Figuren (Herzen o.ä.) ausstechen und die Torte damit fertig dekorieren.

Marzipantorte

SCRAT oder "Mein durchgeknalltes Eichhörnchen"

Mein Mann liebt die Ice Age-Filme. Am meisten amüsiert er sich immer über SCRAT. (Und ich amüsiere mich immer am meisten über meinen Mann, weil ich es so toll finde, wie er über Scrat lachen kann.)

Als mein Mann im Januar Geburtstag hatte, war für mich daher klar: Es muss eine Scrat-Torte sein!

Als Vorlage habe ich das Kuscheltier des Sohnes einer Freundin genommen. Für den Körper habe ich zwei Halbkugeln aus einem Rührkuchenteig gebacken. Das hat mit Aluschüsseln von Ikea super funktioniert. Die Halbkugeln habe ich mit einer Nougatganache gefüllt, zusammengesetzt und eingestrichen. Um den Körper zu formen, habe ich einen Kegel aus Rollfondant draufgesetzt. Den Kopf und die Arme habe ich aus Modellierfondant modelliert - ok, das muss ich noch ein bißchen üben. Die Beine, den Schwanz und die Eichel habe ich aus einer Pralinenmasse modelliert - super lecker. Das Rezept findet Ihr hier: Pralinenmasse

Mit den Dimensionen der Torte habe ich mich allerdings ziemlich verschätzt :-) Letztlich habe ich als Cake Board eine Sperrholzplatte aus dem Baumarkt genommen. Und eine wirkliche Überraschung für meinen Mann war die Torte dann auch nicht: Sie war so schwer, dass ich mich nicht getraut habe, sie alleine zum Kühlen in den Keller zu tragen. Naja, gefreut hat er sich trotzdem sehr. Und das modellieren, werde ich auf jeden Fall noch üben - versprochen!

Hier noch ein paar Bilder:

Scrat-Torte

Scrattorte

Scrat-Torte

Sonntag, 17. Februar 2013

Es weihnachtet(e - im Dezember 2012) sehr!

Die Tochter eines unserer Nachbarn - sie ist jetzt glaube ich 27 Jahre alt - hat ihre Kindersachen ausgemistet. Wir bzw. unsere Kinder sind jetzt stolze Besitzer 4 weiterer Puppen, 1 Puppenbett, einer ganzen Kiste voller Puppensachen, einem Kaufmannsladen, zig Haarklammern im Retrostyle, mindestens 123 Pixibüchern und, und, und...

Als Dankeschön habe ich eine Schneemanntorte gebacken. Innendrin war wieder ein Biskuit und diesmal eine Lemoncurd-Füllung. Hhhmmm - das Rezept werde ich demnächst mal gerne mit Euch teilen! Eingestrichen habe ich die Torte wieder mit einer weißen Ganache.

Meine Ideen für Torten hole ich mir ganz oft aus dem Internet, aber auch aus Büchern, Erinnerungen, Träumen.... Für den Fall, dass ich mich noch daran erinnere, wo ich die Idee her habe, werde ich Euch das natürlich immer gerne mitteilen. Die Idee für diese Torte hatte ich - mal wieder - von der Tortentante. Monika macht aber auch wirklich immer tolle Torten!

Und weil ich die Torte so schön fand, habe ich für uns auch noch direkt eine mitgemacht! Und unsere Nachbarn haben sich auch sehr gefreut...

Schneemanntorte

Schneemanntorte



Eine Tauftorte für Greta!

Anfang Oktober letzten Jahres war es soweit: Eine liebe Freundin von mir hat zum zweiten Mal Nachwuchs bekommen. Gretas Taufe Mitte Dezember war für mich ein willkommener Anlass, mir nach meinem Tortenkurs endlich eine Grundausstattung zu besorgen und loszulegen.

In der Ausgabe Nov./Dez. 2012 war ein Bild einer tollen Torte von Cécile Crabot. Es gab zwar keine Anleitung, aber ich finde, den Kinderwagen habe ich auch so ganz gut hinbekommen. Im Blog der Tortentante habe ich eine Anleitung für Babyschuhe gefunden. Und der Rest hat sich einfach während der Arbeit von selbst ergeben.

Achja, drin ist ein Biskuitboden, zum Füllen und Einstreichen habe ich weiße Ganache verwendet.

Tauftorte
Und, wie findet Ihr sie?!
So, jetzt ist es soweit: Mein erster Post! 
(Ich bin ganz aufgeregt.)

So wirklich Freunde sind mein Blog und ich noch nicht - wie man evtl. am Layout sieht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden...

Heute und in den nächsten Tagen möchte ich einige meiner Tortenprojekte vorstellen, die ich in den letzten Monaten umgesetzt habe. Ich denke, ich mache für jedes Projekt mal einen eigenen Post.

Bis gleich!